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<pre>So schrieben die Medien gar von „wenig Feuer und Esprit auf dem Trainingsplatz“.  <p> Mit einer solchen Ungeheuerlichkeit war die Bundesliga letztmals vor 21 Jahren auffällig geworden. Kein Wunder, schließlich war es den Domstädtern in der Folgezeit allenfalls sporadisch vergönnt, in der höchsten deutschen Spielklasse Fuß zu fassen.  <p>  Das Spiel in der Domstadt nährte die Hoffnung, dass der in der Vorwoche äußerst glücklich eingespielte Dreier gegen den VfB Stuttgart für ein Aha-Erlebnis gut gewesen ist; wenngleich die weitgehend ideenlose Vorstellung gegen die Schwaben in spielerischer Hinsicht als absolut dürftig zu bezeichnen war, machte die späte Wende im Volkspark doch immerhin deutlich, dass sich mit der richtigen Einstellung auch einmal ein eigentlich unverdienter Erfolg erzwingen lässt. <p> Der SV Werder Bremen nun im Kampf um den Verbleib in der Bundesliga den zweiten Big Point hintereinander landen. <p>  Drei Zähler aus vier Spielen sind keine Ausbeute, die eine geruhsame Saison ohne Abstiegsängste erwarten lässt.  </pre>


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<pre>Angesichts der sich häufenden Rückschläge droht Rangnicks einstiges Rückrunden-Desaster mit der TSG Hoffenheim nun in Leipzig zu einer Neuaufführung zu kommen — vom Bayern-Jäger scheint sich der Verein allmählich zum Wackelkandidaten in Sachen CL-Einzug zu wandeln.  <p> Neben den bereits länger verletzten Timothy Fosu-Mensah, Julian Baumgartlinger und Charles ArÃ¡nguiz erwischte es zuletzt gegen Köln Karim Bellarabi und Patrik Schick. Moussa Diaby sitzt eine Gelbsperre ab.  <p>  Die drei sieglosen Auftritte in der Bundesliga haben dabei zur Folge, dass sich die Schwarz-Gelben im nationalen Geschäft zunehmend nach unten orientieren müssen: Mit Köln und Ingolstadt kämpften sich jüngst selbst die momentanen Europa-League-Anwärter bis auf drei Zähler an den BVB heran. <p> Dabei hatte es schon zuvor gute Gründe gegeben, den vermeintlichen Erfolgsmeldungen der Borussia zu misstrauen: Die Tatsache, dass den vorherigen 11 Pflichtspielen lediglich eine Niederlage entsprang, hatte bereits vor dem jüngsten Untergang nicht zum Ruhmesblatt getaugt. <p>  Allerdings sollte trotz in der königsblauen Euphorie eines nicht vergessen werden: Maximal 63 Punkte kann Schalke am Saisonende aufweisen. Kein Vize hinter Bayern holte seit fünf Jahren weniger Punkte.  </pre> 


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<pre> Die gelbe Wand war grau. Die ansonsten mit 25.000 Zuschauern rappelvolle Südtribüne in Dortmunds legendärem Heimstadion war aufgrund von Fan-Fehlverhalten für das Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg gesperrt.  <p> Nach zwei Niederlagen in Folge gegen Eintracht Frankfurt (1:3) und die TSG Hoffenheim (2:4) gelang auch im Baden-Württemberg-Derby gegen den abstiegsgefährdeten VfB Stuttgart nicht das erhoffte Ergebnis.  <p>  Hohe fußballerische Qualität hat freilich auch der VfL Wolfsburg in seinen Reihen. Dumm nur, dass das Team von Dieter Hecking diese seit einigen Wochen nur sporadisch auf den Rasen bringt. <p>  Dafür schlugen die Sachsen aber auch so richtig zu, gaben fast 100 Millionen aus. Ganz oben steht Andre Silva. Der Stürmer kam aus Frankfurt, 28 Tore und acht Vorlagen waren seine Visitenkarte. <p>  Bei den Kölnern gestaltet sich die Situation umgekehrt: Sie landeten zwischen den Spieltagen 12 und 16 zwar keinen einzigen Dreier, mussten sich dafür aber auch nur einmal geschlagen geben — so geschehen am 1Spieltag, als es in Hoffenheim eine 0:4-Packung setzte.  </pre>


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<pre> Auch die Nullnummer beim FSV Mainz deckte abermals die dem ernüchternden 15. Platz in der Rückrundentabelle zu Grunde liegenden Probleme auf: Bei den Rheinhessen hatte es bereits zum sechsten Mal seit dem Jahreswechsel nicht zu einem eigenen Torerfolg gereicht.  <p> Beim 1:2 in Frankfurt bekam zwar auch die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl am vergangenen Montag eine verdammt bittere Pille zu schlucken; der Glanz der Red Bull Arena blieb bislang aber so gut wie immer von den sich in der Fremde schon länger häufenden Aussetzern unberührt.   <p> Da Bayer vor dem Rückrundenstart 2016 eine Lücke von fünf Punkten auf die Berliner zu beklagen hatte, weist die aktuelle Konstellation etwa im Vergleich zum Vorjahr kaum Unterschiede auf — mit einem Heimsieg ließe sich der Rückstand zum Hinrunden-Abschluss auf fast ebenso handliche sechs Zähler reduzieren. <p>  In der vergangenen Saison gab es einen 2:0-Heimsieg, davor ein 3:Geht diese Serie weiter, würde eine Handicapwette den möglichen Gewinn erhöhen.  <p> Nach dem Abgang von Jhon Cordoba zum FC Köln ist die Kasse ordentlich gefüllt. Die Mainzer haben alleine durch diesen Transfer 17 Millionen Euro eingenommen.  </pre>


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<pre> Allerdings haben die Mainzer in den letzten Spielen nicht überzeugen können. Nach dem Sieg im Olympiastadion gegen die Alte Dame Mitte Februar konnten nur zwei Zähler auf das Punktekonto dazu gebucht werden.  <p> Diesem Manko können die Hausherren jedoch mit einer Mentalität begegnen, die der von Bayer offensichtlich um Längen überlegen ist: In der Summe gehen die Wettfreunde deshalb davon aus, dass es für Leverkusen erneut nicht zum vollen Dreier reichen wird!  <p>  Acht Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen — das macht 26 Punkte nach zwölf Spieltagen. Eine solch beeindruckende Ausbeute hatte die Borussia in den 50 Spielzeiten zuvor nach zwölf Spielen nur ein einziges Mal — in er Meistersaison 1976/77! <p>  Im Duell am Samstag geht es vor allem darum, wer die jüngsten Rückschläge besser verarbeitet hat. Nach Meinung der Wettfreunde spricht mehr zugunsten von Gastgeber Leipzig, da die Berliner auswärts nicht so stark sind.  <p> Dass Interimstrainer Jürgen Kramny selbst gegen die seit Wochen gleichfalls trostlos aufspielenden Bremer den Dreier verpasste, sollte ihn eigentlich für eine längerfristige Verpflichtung disqualifizieren: Zumindest bis zur Winterpause bleibt der 44-Jährige aber wohl doch mit der Betreuung des Teams betraut.  </pre>


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